Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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. , Pferd. 6z

seinem Wärter, sogar oft im. freyen Felde ohneLeitung, voller Resignation auf seine Freyheitnach. Nur mit andern Pferden, die nicht vonseiner Maße sind, lebt er oft etwas unvertrag»sich; wenigstens habe ich es bey keiner Art die-ser Thiere häufiger gefunden, als bey dem Meck-lenburger, daß er sich mir ewigen von seinemGeschlecht, die aber nicht von seiner Raße sind,durchaus nicht vertragen kann und vertragenlernt, wenn sie auch Bewohner eines Stalles,und selbst in Geschäften niit einander vereinigetsind. Ein Haß, der eben so unauslöschlich alsunerklacbar ist, scheint sich dieser Pferdegartunggegen andere Abarten bemächtigt zu haben, daßman sie in eine zahlreiche Gesellschaft von ih-res Gleichen und mit vieler Präcancion cinfiih-ren muß, wenn man sich ihrer Unverträglichkeithalber nicht in eine Menge unangenehmer Zu-falle versetzen will."

„Bey der Ablichtung zur Reitkunst ist derMecklenburger, im Allgemeinen genommen, ge-lehrig und fromm; sein starker Hals und dessengleichmäßig schwerer und in den Ganaschen ge-wöhnlich etwas erwachsener Kopf sind zwar nichtso bald zurück nnv ins Gleichgewicht zn bringen,und vorzügliche Gewalt erfordert bey ihm dieArbeit einer richtigen Biegung und Stellungdes Kopfes, einer reinen Plüe, allein um solanger und fester behält auch der Mecklenburgerdiese erhaltene Stellung, selbst unter einemschlechten Reiter, bey, dessen Faust übrigensnicht geschickt ist, das Pferd im Gleichgewichtju erhalten."

„Er hat wenig Anlage, so wie der Hol-steiner, in die Höhe zn steigen, noch weniger sowie her Pohle zu bocken. Die Sprsinge, diewer. tcchn Enc. cX. Theil. E Man