Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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die aus Mangel des Gefühls und aus Mangelan gehöriger Haltung auf dem Hintenheile ganjdurchgingen. Scheu sind sie selten, selbst vordem Schuß findet man wenig Mecklenburgererschrecken/'

„Mit dielen Vorzügen, die sie zum Rcit-dienst vorzüglich geschickt machen, vrbinden sieeine Ausdauer, die ich nach der russischen undpohlnischen Raste noch bey keiner Pferdegattungfand. Selbst vor dem Pohlen, der wegen sei-ner engen Hufe und gewöhnlich eingezogenenWanoe bey lange anhaltenden Märschen, wonicht zu einer Lähmung, doch wenigstens zu ei-nem klammrigen ängstlichen Gange geneigt ist,haben sie in dieser Hinsicht einen Vorzug, daihre Hufe von allen dielen Fehlern, die bey je-nem auf hartem Boden oft einen Entzündungs-zustand des Hufs veranlassen, befreyl sind; miteinem eben so sichern, reinen und gleichförmigenSchritte, mit welchem sie aus ihrem Quartierausgingen, sehen wir sie nach einer langen Reisein dem übelsten Wege wieder zurückkehren, eineAusdauer, an 1. 'cher ihr gedrungener, verchält-nistmästig gebauter .. uskulöser Körper und dieCohärenz ihrer Fasern überhaupt, ihre gutenHufe und ihr gemäßigtes Temperament wohl denmehrsten Antheil hat. Und diese Energie bleibtihnen auch in einem hohen Alter noch eigen.Ich habe Mecklenburger von 18 bis 20 undmehreren Jahren gesehen, die eine Menge Fa-tigue'n, eine Menge Strapazen ausgestanden hat-ten, und dessen ungeachtet noch so gesund, sokraftvoll, so irchcr und rein auf ihren Sehen»kein waren, als unsre in Deutschland erzogenenEngländer nicht im vierten und fünften Jahresind. Der verdienstvolle Schriftsteller, Petcr--

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