Pferd.
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,>In Hinsicht seiner Dressur zum Reitpfer-de ist das Hollsteiuische Pferd im Allgemeinenleicht zu bearbeiten; es hat bcn weitem nicht denZwang, die engen und starken Gewaschen, wcl«che dem Mecklenburgischen Pferde eigen sind,und die dessen Bearbeitung-zum Reitpferde nichtallzulncht machen. Kopf und Hals sind bey die»ser Raste schon von der Natur gerichtet undgut gesellt, und das Hoilstcinische Pferd ist da-her um so eher und leichter zu zäumen, als dasMecklenburgische. Seine Hankschen sind bieg-samer, als die des Mecklenburgischen Pferdes,und daher seine Schwere leichter und eher eben-mäßiger zu vertheilen und das Thier, nach derKunstsprache, auf das Hinterthcil zu setzen, alsdas Mecklenburgische Pferd. Auch ist dasHoll-steimsche Pferd, wenn man die Ablichtung die-ser Raste zum Notdienst im Allgemeinen be-trachtet, weit williger, folgsamer und selbst ge-lehriger als daS Mecklenburgische Pferd, wahr-sedeinlicb dieserhalb, weil die Natur zu der rich-tigen Placirung seines Halses und Kopfes schonviel gethan har, und der wenige Zwang derGauaschen ihm alle Bewegungen und Wendun-gen leicht macht. Genug, man kann im Allge-meinen annehmen, daß das Hollsteinische Pferdin der Hälfte der Zeit zu dressiern ist, welcheim Ganzen daö Mecklenburqische Pferd zu fei-ster Abrichtung verlangt, wenn nicht die gewöhn-liche Kraftlosigkeit des letztere» eine langwierigeSchonung des Thieres nöthig macht." -
„D»e schwerere Drrssur anderer Pferdefällt oann am meisten Offwieren auf, die voneinem nur Hollsteinischcn Pferden berittenen Re-gunent zu einem mit Pohinischen Pferden berittenen Regiment verletzt werden, vorzüglich da die
Dressur