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sogenannte Zädchen- oder Weichselseljöpfe »er,flochten. Die Brust findet man bey dem Poh-len mehr schmal als breit, die Schultern plattund die Schenkel gewöhnlich etwas zu schwach;am seltensten trifft man ihre Hufe ohne Fehler;durchgängig sind die Wände immer mehr oderweniger eingezogen, und die innern Theile ha-ben, ehe sie bey uns noch dienstbar wurden,durch die fatiguancen Marsche an Entzündun-gen gelitten. Ihr Widerrist ist mehr erhabenals seicht, ihr Rücken geradlanfend, ihre Flan-ken aufgeschürzt, und ihre Krupe abgeschliffen.Das Hincertheil ist im Allgemeinen genommenmehr spillicht als stark, die Hanken mager undbiegsam, und das Ganze für das Auge mehrwidrig als schön.
Dieß ist jedoch nur das Gebäude des Poh-lcu im Allgemeinen, es gibt auch gute, und, da«mangelhafte Verhältniß einiger Theile gegen ein-ander abgerechnet, schön geformte Pohlcn, vor-züglich trifft man diese Bauart bey den kleinenund gedrungenen Pohlen an, so wie z. B. inFig.6419 *) eins der besseren Pferde dieser Raßegezeichnet ist. Seltener findet man große Poh-len, die verhältnißmäßig gebaut sind, so wieüberhaupt der große Pohle in jeder Hinsicht un-ter seiner Raße der schlechteste ist.
Wenn nichts die Abstammung des Pohlenverrath, so ist es sein verkehrter Hals und seinabgeschliffener Kreuztheil, die so auffallend mar,ki?t sind, daß es fast unmöglich wird, die Ra.sie zu verkennen.
Der Pohle ist immer mehr oder wenigermit dem Russen verwandt, aus dessen Raße er
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« Herrn vonTennecker'-,«einigte Wissenschaften b«Pferdezucht- V. Heft Taf. iZ.