Pferd.
a>'ch allen Nachrichten zu Folge abstammt. Dieweift n pohlnrichen Gestüte sind nach der Artder halbwilden angelegt, doch gibst es auch nachde-' Gegenden von Rußland zu ganz wilde.Stu-tereien.
Bey der Abrichtung hes Pohlen zum Reit-dienste muß man von vielen.Grundregeln der hörHern Reitkunst, ganz abweichen,^ und sich eine' eigene Norm entwerfen, dre. nach der Theorieoft viel Widersdxechcndes 'hat , ob sie gleich diepraktische Erl^rung für zweckmäßig anerkennt.stSo haben Herrn von Ten necker eine MengeErfahrungen.beehrt, daß die Volte selten nutz-bar und noch . seltner die. Leine mit dem Kap-zanm vereinigt^ von gutem .Erfolge, den der Ab-rici'tung deZ' Pöhien ist. Erfordert je die Ab-richtn ng der.. Pferde, ausdauernde Geduld, so tstes die Bildung der pohlnischen Pferde zumReit neuste; mit einer beyspiellosen Gelassenheitmuß man ihr Mißtrauen, ihre in Bosheit aus-artende Abneigung gegen uns unterdrücken unddurch Güte und liebevolles Benehmen ihr Zu,trauen zu gewinnen suchen, und dessen ungeach-tet ist man bey aller sorgfältiger, freundlicherWertung, bey aller wohlwollenden Behandlungdie wenigsten Mahle vermögend, diese feindseligeAbneigung gegen uns ganz zu ersticken; wie sel-ten gibt es Pohlen, die nicht.noch in alten Ta-gen, nach Jahre lang hindurch erhaltenen Wohl-thaten, wenigstens durch kleine boshafte Necke-reien ihren unausgesöhnlen Willen gegen unsauß rtenE
Pohlen, die man erst bey ihrem Einteiltein das Pferdealter mit dem fünften und sechstenJahre aus der Freyheit nimmt und zum Reit-dienst abzurichten ansängt, bocken fast alle, wenn
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