Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. y;

anvertrauen kann, verseht fühlt. Das Pferd,welches er bey der Nemontinmg des Regimentsroh und unkultiviri erhält, gewöhnt sich an ihnals den einzigen Menschen, mit dem es im Stalleund auf der Reitbahn in näherer Verbindungsteht, und er gewöhnt sich an das Pferd, seineCapricen werden ihm sogar am Ende zur Ge-wohnheit, und er weiß sich gleichsam durch un-willkührliche mechanische Vorsicht vor seinen Un-tugenden zn schützen. Es lernt seiner Stimmefolgen, und gehorcht ihm im Stall und imReiten, da er sicksi in emer so unausgesetztenGemeinschaft mit ihm befindet.

Auch gibt die unverkennbare Ausdauer, dieder Pohle mit vor' allen übrigen Pferderaßenvoraus Hat, ihm gleichsam eine natürliche Aula«ge zu einem Dienst, der mit so vielen Beschwer-den verbunden ist. Unglaublich scheint es zuseyn, waö diese Pfcrderaße für eine Menge. Fatigucn ertragen kann; einige Tage ohne allesFutter, vielleicht nur von ein wenig schimmlich-tem Heu oder saurem Grase genährt, halt sieStrapazen aus, für welche jedes andre dabeynoch gu.r genährte Pferd auf eine weit kürzere^ Zeit keine Ausdauer haben würde.

Aus dieser Hinsicht schickt es sich ganz zuderfl Dienste der leichten Truppen im Felde, dieso einer Menge Mühseligkeiten oft bey wenigerodeb gar keiner Nahrung ausgesetzt sind.

^ Wenn die Nähe des Feindes Und die stete.unglüchsiche Gemeinschaft, in welcher die Vor,posten mjt ihm stehen, eS nicht erlauben, daß, Monate lang abgesattelt werden kann, w^nn cö'sogar dem' Manne nur äußerst selten erlaubtwird, den Sattel zu lüften und den Mückendes Thkeres mit frischem Wasser zu benetzest;

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