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und' nur in kürzern Zeiträumen geschehen, wo-durch der Tritt etwas so eigenthümliches erhalt,daß man den Pohlen, ohne ihn zu sehen, nachden geschwind auf einander folgenden Zeitpunk-ten seines Ganges nach dem Gehör erkennenkann.
Der Trab des Pohlen ist die meisten Mah-le eine sehr angenehme und für den Reiter we-nig ermüdende Bewegung', aber prallend, stau-chend und fortschießend ist gewöhnlich sein Ga-lopp. die wenige Biegsamkeit seiner Hanken er-laubt es nicht, ihm so viel Haltung auf seinemHintertheile zu eigen zu machen, daß er «inesanfte, gleichsam wellenförmige Bewegung beydieser Reihe abgemessener Sprünge beobachtenkönnte. Prallig beym Ansprengen, geneigt zumChangiren, fortschießend und krellig in der Hand,sind Fehler, die man dem Pohlen bey der Ab-lichtung zum Galopp nur mit vieler Delikatesseder höher« Reitkunst abgewöhnen kann, und dieman daher fast bey allen von schlechten Reiternzugerittenen Pohlen bemerkt; ausschließlich fehltihm immer bey dem Ansprengen jene sanfteHaltung auf dem Hintertheik, jene leise Anleh-nung aufs Mundstück, jene -Festigkeit in demGebrauch ihrer Schenkel, genug, jenes dermni,nirte Benehmen, das diese Bewegung für denSih und die Faust des iReiters so angenehmmacht.
Zu seiner Ausbildung braucht der Pohlesechs Jahre; in dieser Zeit ist erst die Organi-sation seines Baues vollkommen entwickelt, vondieser Zeit an tritt er erst ins Pferdealter, —eineVerspätung des Bildungötriebes, die für seinelängere Ausdauer einen Beweis gibt, da es inder Thier- und Pflanzenwelt ein durch die Er-fahrung