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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 105

ist gut aufgesetzt, sie sind gestreckt, haben eineproportionirte Brust und schöbe Krupe. Beyden meisten ist der Schweif hoch angesetzt, dieKnochen sind stark, und der Huf mehr erhabenals flach. Ihr Wuchs ist nicht klein. Diese Pfer-de haben von Natur einen schleichenden Gangund stolpern im Schritt, im Trab und Galoppaber nicht. Zeder am Don wohnende Kosakzieht Pferde und meistens ist es sein größterReichthum. Der Attancan des Dons, Dcfren'-cow, hinterließ nach seinem Tode eine Anzahl vonzwanzig tausend Stück Pferden.

Das Zaporogistke Pferd, Fig. 6425, fin-det man in dem Catarinoslawschen Gouverne-,ment zwischen dem Dnepr und Bug nach derehemahligen Selsch zu. Die Pferde werden fürdie ersten und besten in Rußland gehalten, undtaugen vorzüglich für die leichte Reitcrey. DerSchlag und das Aussehen ist ganz orientalisch.Sie sind nicht sehr groß, aber fein von Kopfund Ohren, von Hals gut aufgesetzt, die Brustweit, das Kreuz schön, die Füße rein und fein,und der Huf fein und erhaben. Das gelindeKlima erlaubt ihnen beständig zu weiden. Siehaben die schönsten Weiden, vortreffliches Was-ser und keine Moräste. Schade, daß die Zuchtdieser Pferde einige Zeit vernachlässiget wurde.Die Cakarinoslawsche leichte Cavallcric hat da-her meistens ihre Rcmonte.

wilde Pferde, Fig. 6426, findet man inRußland vorzüglich in den Steppen hinter dem-^chmuth. Diese wilden Pferde sind die häß-lichsten unter allen. Sie sind meistens Maus-haben dicke Köpfe, breite Ganaschen,häßliche weit aus einander stehende Ohren, eineArt Bart an den Backen herunter. Sie sind

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