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ken goldenen Aue erzogen, wie sehr unterscheidetes sich von dem Lauscher Heidepferde, obgleichbeyde Provinzen nur ein Raum von zo deut-schen Meilen trennt!
Diese Bemerkung in Beziehung auf Men«schenraßen und ihre Aba-tcn machte schon vor200 Jahren Libavius. ,>Eine andere Gesichts-bildung, sagt dieser Schriftsteller *), haben dieThüringer, eine andere die Sachsen, eine anderedie Schwaben, und jeder Gau hat fast seine eigene,daß man, wenn man einigermaßen Mühe dar-auf verwenden wollte, jedem beynahe sein Vater-land würde ansehen können."
Diese Behauptung ist in Betreff der Pferde-raßen und ihrer Abarten nicht minder gegrün-det. Das mecklenburgische, das hannovrische,das sächsische, das holsteinische Pferd, alle habenso nahe sie übrigens mit einander verwandtsind —etwas auszeichnendes in ihrem Bau, daßes uns bey einiger Aufmerksamkeit, vertraut mitden charakteristischen Zeichen dieser Abarten,nicht schwer wird, gleich beym ersten Anblick zuentscheiden, von welcher Raste vas Pferd sey.Es liegt in der Form jedes einzelnen dieserPferdezweige etwas, das ihre Abstammung ver-räth, ob es gleich nur mehr in einem praktischenGefühl, als in deutlichen Begriffen besteht, undsich mit wenigen Worten nicht sagen laßt.
Und je verschiedener das Klima ist, je auf-fallender sind die Abweichungen der Rasten un-ter einander, ob sie sich gleich alle auf eine unddieselbe Theorie reduciren lassen.
In den kalten Gegenden von Island undder Provinz Oeland in Schweden, wo die bey
uns
") In seinem Werket 6 « Lettuoxika» LinxulL-
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