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Pferd.
Endlich ist noch in Absicht der Ohren zumerken, daß solche nebst den Augen die gegen-wärtige Stimmung des Körpers verrathen, da-her man aus ihren Bewegungen den sicherstenSchluß auf die Gesundheit, Neigung und denWillen eines Pferdes machen kann.
2) Das Genick, das sich hinter den Oh-ren, da, wo das Hauptgestell seine Lage hat, be-findet, muß gehörig lang, dabey platt und anden Seiten lauft gerundet seyn. Ist es zu kurz,so kann das Pferd den Kopf nicht gehörig Her-beybrittgen und einen guten Zaum machen; da-her es denn häßlich fürs Auge und unangenehmin der Hand wird. In diesem Falle istdie<Grenz«linie zwischen Kopf und Hais nicht ausgedrücktund der Kopf har zu wenig Spielraum in sei-ner Bewegung. Ist hftx xj„e Geschwulst, oderein offenes Geschwür anzutreffen, das in dieMuskeln und Sehnen geht, und viel wässerigenübel riechenden Eyter gibt; so sind es Zeichen voneiner Nackenßstel. Diese entsteht selten von äu-ßerlicher Gewalt, sondern entspringt gemeiniglichaus scharfen Saften, die sich die Pferde auf ei-ner feuchten und sumpfigen Weide zugezogen ha-ben. Sie ist als sehr bedeutend anzusehen undschließt ein jedes damit behaftete Pferd vomKaufe aus.
Die kleinen nässenden Stellen oder Geschwü-re, die man zu Zeiten in den Mähnen, da, wodie Halfter liegt, wahrnimmt, haben ohne Zwei-fel in kliirciiilichkeit und daher entstandener ver-hinderter Ausdünstung ihren Grund. Sie veran-lassen dem Pferde zwar anfangs beym Berühren«inen empfindlichen Schmerz, der aber bey ange-messener Behandlung bald nachlaßt, auch sindsie weiter von keinen bösen Folgen.
Hz 3)