Pferd.
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empfohlen, die sich aber bey der Anwendung un-nütz zeigen. Eine Roßkammlist, die riefen Au--engruben auf eine kurze Zeit zu verschönern,besteht darin, daß sie am Rande derselben einLoch durch die Haut schneiden, und mir einerkleinen Röhre rrwaö Luft in das Zcllcnge»webe blasen, und alsdann die Oeffnung mitPech, oder dergleichen, sauber verkleben. Es istleicht einzusehen, daß der beabsichtigte Zweck durchdiese Operation nur auf eine sehr kurze Zeit er-reicht wird, indem die eingeblasene Luft bald ab-sorbirr und weggenommen wird.
Die alre Meinung, der noch seht viele Glau-ben beymefsen, daß tiefe Augengruben ein Zei-chen sey, daß ein Pferd von einem alten Heng-ste erzeuget worden, ist grundfalsch und wirddurch die tägliche Erfahrung widerleget. Die Ge-stalt dieser Theile ist von Äarer oder Mutterabhängig, und mithin eine natürliche Folge derRatze, wovon das Pferd abstammt.
7) Die Schläfe hat ihre Lage hinter denAugengruben über den Augen. Hier befindet sichdie Schlafpulsader, dir von verschiedenen Schrift-stellern zur Untersuchung des Pulses bey Krank-heiten angerathen worden. Sie ist aber 1. sehrklein, folglich nicht gut zu fühlen; ». halt dasPferd den Kopf seilen stell, und Z. stört die Be-wegung der Kinnlade die Untersuchung des Pul-ses. Die Vene. die hier die Arterie begleitet,wurde ehedem wohl gegen trübe und kranke Au-gen unterbunden und man nannte diese Operati-on, die sich so wenig auf eine gesunde Theorieals auf richtige Erfahrung stühet, das Lichtadcr. >absetzen.
8^ Die Augenbogen sind die erhabenenknochichlett Ränder über dem obern Augenlieve.
Ragen