Pferd.
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aber nicht die Ursache, sondern die Folge derAugenkrankheit. Die Sache verhalt sich folgen-dermaßen. Der mir Entzündung vergesellschafteteSchmerz veranlaßt, daß sich die Muskeln desAuges zusammen- und dasselbe in die Augen-höhle zurückziehen; da nun hierdurch der Nagelgedrückt wird, so tritt er etwas aus dem gro-ssen Augenwinkel hervor.
Das Nagelschneiden wird auch zu Zeitenals ein Prasirvatlv bey solchen Pferden verrich-tet, denen die NägU von Natur etwas mehr,als gewöhnlich, hcrvo,stehen.
14) Die Thräncnkarunkcl ist ein erhabe-ner, runder, mit kurzen feinen Haaren besetzterdrüsigler Körper, der im großen Augenwinkelseine Lage hat. Sie sondert eine schl innge Feuch-tigkeit ab und verrichtet zugleich den Dienst ei-nes Dammes, wodurch verhindert wird, daß dieThränen nicht im großen Augenwinkel ausflie-sten, sondern in die Thränenpuncre aufgenommenwerden.
iz) Der Augapfel, als das bekannte Or-gan des Gesichlö, verdient in Hinsicht auf seineSchönheit, noch mehr arer in Ansehung seinerGesundheit, die aufmerksamste Untersuchung. DerTheil desselben, der zwischen den Augenliedernerscheinet, muß klar und durchsichtig seyn undwird die durchsichtige Hornhaut genannt. Diesemuß gehörig groß und nicht zu convex seyn, vielGlanz und Feuer haben, und, selbst in einemrechk hellen Lichte helrachtet, keine Flecken undtrübe Grellen in sich wahrnehmen lassen. Sinddie Augen zu klein, oder stehen sie stark hervor,so sind sie nicht nur häßlich, sondern sie hobenauch nach vielen Erfahrungen eine große Anlageju Krankheiten.
Schwel-