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Pferd.
Schwcinsaugen werden die sehr kleinenAugen genar.nl und einstimmig für häßlich ge-halten. Es ist zwar nicht allemahl der Fall, daßsie eine Neigung zu Krankheiten haben; invessensie disponircn im Allgemeinen mehr dazu, als dieAugen von angemessener Größe.
Flecken von geheilten Augenwunden auf derdurchsichtigen Hornhaut sind, wenn sie undurch«sichtig und gerade gegen die Pupille über sitzen,im Sehen hinderlich und nach Maßgabe ihresUmfanges mehr oder weniger schädlich. Befind!»sie sich am Rande, so sind sie im Sehen nichtnachteilig.
Zwischen der durchsichtigen und undurchsich-tigen Hornhaut wird nicht selten ein aschgrauer,zuweilen eine Linie breiter Strich wahrgenom-men, der daher entsteht, daß die undurchsichtigeHornhaut nicht auf einmahl, sondern nach undnach in die durchsichtige übergeht. Dieser Strichist in Absicht der Güte der Augen eben so gleich-gültig, als es einerley ist, ob die an die durch-sichtige Hornhaut stoßende undurchsichtige Horn-haut eine weiße oder schwarze Farbe hat.
Die Iris oder Regenbogenhaut, auchBlendung genannt, heißt die vordere sichtbareFlache der Quer- oder Traubenhaut, die unmit-telbar hinter der durchsichtigen Hornhaut wahr-genommen wird. Zhre Farbe ist gewöhnlich vonder Farbe der Haut und der Haare abhängig.Da die mehrsten Pferde eine dunkle Haut ha-ben, so ist dieß auch in Ansehung der -Regenbo-genhaut der Fall. Bey den weißgebornen Pfer-den findet indessen eine merkwürdige Abweichungstatt. Denn obgleich die achten weißgebornenPferde eine röthliche Haut haben, so ist doch