Pferd.
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und vermindern kann. Bey einem gesunden undnicht erhitzten Pferde muß die Bewegung derNasenlöcher ganz unmerklich, so wie das Atem-holen selbst, geschehen.
Findet ein Ausfluß von Rotz aus den Na-senlöchern statt, so muß eine nähere Untersu-chung lehren, ob derselbe von Druse oder Rotz,oder von sonst etwas herrühre. Erfolgt aber der'rotzige'Ausstuß nur aus einem Nascnloche, soist das Pferd um so mehr in höherm Gradedes Rotzes verdächtig, wenn der Rotz zähe ist,und an dem Rande des Nasenloches fest klebt,oder gar zu Zeiten mit Blut vermischt ist.
20) Die falschen Nasenlöcher sind etwaeinen Finger lang tiefe Höhlen, die sich an deminnern Rande der Nasenlöcher über dem Knor-pel befinden. Ihre Bestimmung ist räthselhaft.Der Mangel an anatomischer Kenntniß hat beymanchen Schmieden und Pferdearzten Veran-lassung gegeben, daß sie Arzneyen in diese Theilesprühten, wenn sie solche in die Nasen- undStirnhöhlen zu bringen gedachten.
21) Die Schleimhaut bekömmt man zuGesichte, wenn man die Nasenlöcher aufsperret.Sie sondert einen zarten Schleim ab, der be-ständig deren Oberfläche bedeckt, und solche, nebstden darin verbreiteten Geruchsnerven, vor demAustrocknen bewahrt.
Die Schleimhaut, muß eine lebhaft, frische^oche hab?,,, wenn sie einen völlig gesundenJustanb des Pferdes anzeigen soll. Entzündet
st^sslachfarbig ist sie nicht selten beym Rohel heftiger Druse. Ist die Schleimhaut vonchancrosen Geschwüren angefressen, so hat esWeiter kernen Zweifel, daß das Pferd den Rohhat. Bey abgezehrten magern Pferden, die eine- K . An-