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Pferd.
Die Aunden, Bohnen oder Marken sinddie länglicht runden schwarzen Gruben auf derOberfläche der Schneivezähne. Sie werden durchLag Abreiben der Zähne nach und nach kleinerund verlieren sich endlich ganz. Die Schneide-zähne der vordem Kinnlade sind jedoch stärkerals diejenigen der Hintern, weshalb sich die Kun-den auf den ersten auch länger erhalten, als aufden lehren.
Ist das Pferd sechs Jahr alt, so findetman nach dem allgemeinen Gange der Naturdie Hakenzähne vollkommen herausgewachsen, da-bey scharf und spitzig, und die beyden an denRändern der innern Fläche sich hcrabsenkendenFurchen sind sehr fühlbar. Die Eckzähne in derHinterkinnlade sind weiter als bey fünfjährigenPferden herausgewachsen, und stehen etwa einenFinger breit über dem Zahnfleische hervor. Auchsind ihre Kunden kleiner und ihre innern Rän-der hinausgewachsen und etwas abgerieben. Sämt-liche Schneidezähne sind in diesem Alter von gel-ber Farbe.
Mit dem siebenten Jahre haben die Ha-kenzähne etwas von ihrer scharfen Spitze und ih»rem schneidenden Rande, mithin von ihrer plat-ten Gestalt verloren. Die Kunden auf den Eck-zahnen der Hinterkinnlade sind merklich kleinerund die innern Ränder derselben sind abgewekcund ziemlich breit. Die Schneidezähne werdenlanger und verändern ihre gelbe Farbe in einemeistere. Auch findet man in diesem Alter oft-mahls an den Eckzähnen der Vorderkinnladeziemlich stark hervorstehende Ecken oder Spitzen,die vem Abreib-n derselben entstehen.
Ist das Pferd acht Jahr alt, so sind samt»liche Schneidezähne noch länger herausgewachsen
und