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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 167

Z4) Die Ganaschen werden von den bey:den Flügeln der Hinterkinnlade gebildet. Siedürfen nicht zu stark und eckig seyn, das Pferdbekommt sonst einen dicken, plumpen Kopf undkann solchen nicht gehörig herbcybringen, undsich, wie man sagt, nicht gut zäumen. Da6Pferd zäumt oder placirt sich gut, wenn sich dieStellung seines Kopfes, bey einem gehörig auf-wärts gerichteten Halse, einer senkrechten Linienähert, ohne daß es dabey im geringsten Zwangleidet. Ist die Rundung der Ganaschen zu stark,so drücken diese, wenn das Pferd den Kopf her-beybringt, die großen Ohrendrüsen häßlich her-aus, lind das Pferd kann sich um so wenigerin eine schöne, gefallende Stellung bringen, jekürzer und dicker der Hals ist, und je niedrigerderselbe steht.

Ueber dem Rande der Ganaschen läuftdie Ixinnbackenschlagader neben dem Speichel-kanal der großen Ohrendrüse her. VerschiedeneSchriftsteller rathen diese Arterie zur Untersu-chung des Pulses bey Krankheiten an; sie hatrüdesten bcym Pulsfützlen die nehmliche Unbe-quemlichkeit als die Schlafschlagadcr, wie beyBctrachlung der Schläfe bereits bemerkt worden.

Auf den Rändern der Ganaschen, undzwar zwischen den Kinnladenschlagadern und derKinnkettengrube, befinden sich in seltenen FällenKnochenauswüchse oder Ueberbeine, die nach

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^ '» ?>e Höhe steigenden Iahn mit den Finger»wegnehmen kimie, damit ihn das Pferd nickt verschlucke-...r Wulösen Zähne am Vorderkinnbacken lassen sichwegnehmen; jedoch ist hier dieHckterkinnbacken ^biverlicher und gefährlicher als am

Die völlige Heilung erfolgt »ack glücklich gemachtersech "Wochen^ ganz «»fache» Behandlung in etn>«