Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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168 Iferd.

Verhältniß ihrer Größe das Auge mehr oderweniger beleidigen, dem Pferde selbst aber nichtsckmden, und durch eine Operation ganz ohneGefahr weggenommen und bald geheilt werdenkönnen. —

Allgemeinere Bemerkungen über den Kopfüberhaupt findet man im Art. 2 xopf der Pferde,Th 44, S. 2i — Z2 vorgetragen, wo von denKnochen des Kopfes, von den Muskeln dessel-ben, und von der verschiedenen Gestalt der Pfer-deköpfe die Rede ist, auch die ausgezeichnetstenFormen in Abbildungen vorgestellt werden.

Der Herr Stallmeister Ploen nimmt über-haupt fünf schöne und fünf häßliche Formenvon Pferdeköpfen an. Die schönen find:

i. Der Rrummkopf oder Rammskopf.

Dieser macht von den Ohren bis auf dieOberlefze einen Bogen.

Man findet ihn insonderheit an den Neu«politanischen Pferden. Daher nennt man ihnauch den Neapolitanischen Kopf.

2. Der Halbe Rammskopf oder Modekopf*).

Er macht von den Ohren bis an die Ober-lefze einen halben Bogen.

Diese Art Köpfe findet man an den Engli-schen, Preußischen und Hollsteinischen Pferdeninsonderheit vielfältig.

z. Der Türkische Ropf.

Macht von den Ohren bis an die Nasen-löcher eine gerade Linie, ist dabey schmäht und

klein.

*) Den letzt««« Nähme« führet diese Art der Kkpfe, weilman sie am häufigsten in dea europäische» Gestüte» an»trifft, und sie am tirbften hat.