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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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208 Pferd.

gung unter sich erlaubt, vorzüglich ist dieß derobern Reihe zugestanden.

Ein fehlerhafter Bau von dem einen oderdem andern Knieknochen bringt bey dem PferdeFehler hervor, die bald mehr bald weniger auf/fallen, und die Stellung des Schenkels baldmehr bald weniger unregelmäßig machen.

Ein zu tiefer Eindruck vorwärts oder rück-wärts an der innern oder äußern Seite, ander obern oder an der untern Reihe, macht vor«büg'.gc, anbügige, Amebohrcr oder kmeweirePferde.

Sind hingegen die Reihen der Kniekno-chen wohl geordnet lind regelmäßig geformt, soentsteht eine sanfte Breite, ein schön gebildetesKnie, eine gerade Stellung deö Schenkels, undeine freye lebhafte Bewegung.

Ein schön geformtes Knie muß breit undan seiner vordem Flache piattcund, gleich, undmit feiner Haut überzogen seyn: im entgegenge-setzten Falle wird das Knie zu dick, zu rund,und die Bewegung des Schenkels schwer undschleppend.

Bockbeinig oder krumm in den Vmieenheißt man die Pferde, die mit den Knieen nichtgerade, sondern vorwärts gekrümmt stehen.

Eingedrückte oder zurückgcbogene Knieesind dem Dienst des Thieres am nachtheiligsten.Einwärts gerichtete Kniee nennt man Anieboh-rer, zu weit gestellte Kniee, knierveit. Mangel,die im vorhergehenden näher beschrieben sind.

Geschwülste und haarlose, narbige Stellenvorn am Knie, lasten auf einen unsicher» undstolpernden Gang des Pferdes schließen. DieTiefe des Eindrucks, die der Fall erregt, machtden Fehler mchr oder weniger merklich. Sind

die