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oder grösser» Erhöhungen, die in dem Zellgewe-be der Kapsel, weiche die Beugesehne umgibt,h-rvorkommen. Ihr Wesen komm! mit den vor«b.lchriebenen Gallen ganz überein. Die Ursache»hrer Enthebung ist, wie bey andern Geschwül-sten dieser Art, heftige und zu frühzeitige An-strengung, wodurch sich in dem Fächergewebe derSehnenscheide eine mehr oder weniger wässerigeFeuchtigkeit anhäuft, welche jene Erhöhungenhervorbringt. Nach anhaltenden langen Mär-schen sind sie, so n»e die Flussgallen, bey schwa-chen schlaffen Thieren eure gewöhnliche Folge.
Nach vieler Arbeit und Strapaze entstehenoft auch Verhärtungen in der Sehnenscheide,ohne daß Schmerz und Entzündung diesesTheils ^vorangegangen ist. Sie hindern baldmehr oder weniger die freye Bewegung derFlechse, und macben den Gang des PferdesMehr oder weniger steif und unsicher.
Pferde, welche längs der Beugesihne undüberhaupt am ganzen Untertheile des Schenkels,viele grobe und lange Haare haben, nennt manGehangene Pferde. Sie stammen von keineredlen Raße ob, und haben eine Neigung zugeschwollenen Schenkeln und maukigen Ausflüssen.
Die Beugesehne oder Flechse nennt mangewöhnlich auch den großen Nerven, welchesindeß sehr unrichtig ist, da Nerven und Seh-nen ja ganz verschiedene Organe sind.
XII. Von dem Knöchel.
Der Knöchel, das Knöchel-, Köthen- oderFesselgelenk bildet vor» und seitwärts das untereEnde vom Schienbein, und den obern Theil derFessel, rückwärts aber bestehet es aus zwey be-sondern Knochen, die man die Gleichbeine nennt.
Durch