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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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ne, oder durch zu viele, die Kräfte des Pferdesübersteigende Arbeit und Strapaze verursachtwird.

Da man geglaubt hat, daß er von einemSchlage des gleichseitigen Hintcrschenkels an dieSehne entstände, so hat mau ihn Sehnen-klapp (oder Gebnenschlag) genannt. So un-möglich diese Verletzung auch nach der Strukturund nach dem Maße der Bewegung des Hinter-schcnkels geschehen kann, der im Gange nie bisan die Sehne des Vorderschenkels vorgreift, sowahr ist es jedoch, daß andere Verletzungen die-ses Theils, als Stöße und Schlage ungeduldigerKnechte, wenn sich das Pferd nicht sogleich denHuf aufheben laßt, den Sehnenklapp hervorzu-bringen im Stande sind.

' Er macht das Thier lahm, wenigstens sei-nen Gang unsicher und strauchelnd, und laßt,wenn auch die Lähmung gchcilet ist, doch nochmehr oder weniger verhärtete schwielige Stellenin der Sehnenscheide zurück, die die ehemahligeKrankheit verrathen.

In der Scheide, welche die Flechse von ih-rer Entstehung bis zu ihrem Ausgange wie eineKapsel umgibt, sammelt sich bey zu vieler Ruhedeö Thiers, oder nach' einer überstände neu Krank-heit, zuweilen mehr Wasser an, als nach demnatürlichen Zustande da seyn sollte. Das Gleich-gewicht der absetzenden und einsougenden Gefäß-chcn hört auf, das Fächergewcbe der Sehnen-scheide wird mit einem gelblichten Wasser ange-füllt, die Verrichtung der Flechse gestört, unddas Thier geht nach dem Grade dieser unter-brochenen Verrichtung mehr oder weniger lahm.

Eine andere Krankheit der Flechsen sinddie sogenannten Gehncngallen, jene kleinern

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