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am tauche wahrnehmen, und diese muß, wenndas Pferd bewegt worden, der gemachcm B we-gung angemessen seyn. Ziehet das Pf id starkmit dem Leibe, und zeigt sich bey einem aufge-zogenen Bauche eine tiefe Furche unter denNippen: so ist es ein Zeichen, daß das Pferd Fie-ber habe, oder daß seine Brust krank sey. Ge-schieht das Athemhohlen in der Art, daß dasPferd plötzlich, und mit einem heftig zusammenfahrenden Bauche und Leibe auSathmet, dabeymunter ist, Appetit hat, und einen kurz abgebro-chenen, dumpfig tönenden Husten hat: so kannman dieß als ein sicheres Zeichen vom Bauch-blass', Dampfe oder Hcrzfchlage ansehen.
VI Von dem Schlauche.
Der Schlauch, die Vorhaut oder Türeist als eine Scheide für die Ruthe anzusehen.Er wird durch eine Fortsetzung der äußern Hautwelche sich umschlägt, gebildet, eben so wie durchein abermahliges oder zweytes Umschlagen derHaut die Ruthe ihre äußere Bekleidung erhält.Der Schlauch muß eine angemessene Größe ha-ben und nur vbenvärkS mit kurzen Haaren besetztseyn. Pferde, die kleine, zusammengeschrumpfteund ganz rauh bewachsene Schläuche haben,so wie es bisweilen bey W>Uachen gefundenwird, sind gewöhnlich von einer schwächlichenKörperconstituNon. Auch darf dieser Theil nichtzu groß und fett seyn, wie dieses bey altenWallachen zu Zeiten ver Fall ist. Wegen dernatürlichen schlaffen Beschaffenheit deg Schlauchsist er sehr zu einer kalten und ödematösei, Ge-schwulst geneigt, die aber, wenn sie nicht veral-tet und verhärtet ist, gemeiniglich nicht viel zubedeuten hat.
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