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Pferd.
Es erfordert die Reinlichkeit, daß man dietalgartige Schmiere, die im Schlauche abgesetztwirr», zu Zeiten entfernt; auch ist es gut, wenndieser schlaffe Theil oft mittelst eines Schwammsmit frischem Wasser gewaschen wird.
Bey Wallachen findet es sich bisweilen,vornahmlich bey kleinen zusammengeschrumpftenSchläuchen, daß sie beym Urinircn die Ruthenicht auslasten, fondern den Urin in den Schlauchlaufen lassen. Die dadurch verursachte Unreinlich-keil macht es um so mehr nothwendig, daß die-ser Theil oft und sorgfältig gerciniget werdenmuß; widrigenfalls leicht Anfrrssungcn gesche-hen und fcigwarzcnarrige Auswüchse erfolgenkönnen.
vn. Von der Ruthe.
Die Ruche, das Hengstglicd oder derSchaft liegt in dem Schlauche verborgen, undkommt nur zum Vorschein, wenn das Pferd uri-nirr, oder der Hengst sich zur Begattung an-schickt. Dieser Theil verdient indessen bey Heng-sten, die als Beschäler dienen sollen, gewiß nichtweniger Aufmerksamkeit und genaue Untersu-chung, als irgend ein anderer.
Die Ruthe muß eine gerade Richtung undin Hinsicht auf ihre Lange und Starke eine ge-naue Uebereinstimmung mit den Geburtstheilender Stuten haben, wenn man auf fruchtbareBedeckung rechnen will.
Krankheiten pflegen an dem Zeugungsgliedekeine andere vorzufallen, als die durch äußerlicheEinwirkungen hervorgebracht werden.
Gewaltthätigkeiten, die die Ruthe treffen,z. B. Schläge bey Gelegenheit des BedeckenS,
oder