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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 245

oder ein mit zu großer Gewalt geschehenes Her- 'vorziehen der Ruche aus dem Schlauche, könnenden unangenehmen Erfolg haben, daß sie beständigaushängt und sie der Hengst nicht wieder zurückzie-hen kann. Diesem Ucbelstande ist oft auf keineandere Weise als durch die Amputation abzuhelfen.

VIII. Von dem Geschrbte.

Unter dem Geschröre wird der Hodensacknebst den darin enthaltenen beyden Hoden be-griffen. Es muß von mäßiger Größe und beymAnfühlen derb seyn; jedoch nichts verhärtetesan sich haben, und sich im Gange des Pferdesund beym Berühren kräuseln und aufziehen.

Die Hoden sind nicht selten von etwas un-gleicher Größe, das aber, wenn sie beym An-fühlen nichts krankhaftes zu erkennen geben,gleichgültig ist, und selbst, wenn der Hengstzum Bedecken gebraucht werden soll, keinenNachtheil hat.

Bey einem sogenannten Vckopfhengstc istnur ein Testikel sichtbar und fühlbar, der andereist in der Bauchhöhle zurück geblieben. Ist nurein Testikel zu entdecken, so untersuche man, obder andere vielleicht weggenommen ist, welchesan einer vorhandenen Narbe und an dem fühl-baren Samenstrange zu erkennen ist. Da einKlopfheugst nicht castrirt werden kann, so verliert >dadurch ein solches Pferd an seinem Werthe;auch sind dergleichen Hengste hitziger nach Stu»ten als diejenigen, welche beyde Hoden im Ho,densacke haben. Sehr merkwürdig ist es, daßsich bey den Klopfhengsten gewöhnlich der UnkeTestikel in der Bauchhöhle befindet.

Ein schlaffes, aufgedunsenes und herunter,Hangendes Geschröle zeugt von einer Schwache

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