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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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LZ 2 Pfrrd.

sen und laßt es eine zähe eyweißahnliche Feuch-tigkeit (Uip^omanss) ausfliesten, die sich in lan-gen Faden herunter zieht: so ist es ein Zeichen,daß die Stute hitzig, oder wie man es cigent»lich nennt, rofflg ist.

IV. Von der Rübe und dem Schweife.

Die Rübe ist am Ende des Kreuzes überdem After, und bestehet gemeiniglich aus 17kleinen durch knorpelartige Bänder verbundenenund an einander gcreiheten Knochen, die Schweif»wirbelbcine genannt werden, und mit einer gro^ßen Anzahl Muskeln, mit dem Fächergewebe undmit der allgemeinen Bedeckung belegt sind. DasHaar welches darin sitzt, macht eigentlich denSchweif.

Außer dem Nutzen des Schweifs, den dieNatur zur Vertheidigung gegen das Ungeziefergegeben hat, siehet man auf den Sitz desselben,auf dessen Stärke und auf dessen Haare, welchedarin vorhanden sind.

Der Sih, oder die Einpflanzung, ist ge-wöhnlich nach dem Baue des Kreuzes verschie-den; ist dieses wohl gebildet, stark, und nicht vielabschüssig, so ist die Rübe auch gemeiniglich gutangesetzt, nähmlich hoch, und wohl aus demKreuze abstehend, und hat ihre gehörige Starke.Im Gegentheil aber sitzt sie zu tief und zu nie-drig im Kreuze.

Das Haar des Schweifs ist von derselbenBeschaffenheit, wie dasjenige im Schöpf undden Mähnen, und nach dem Schlage der Pfer-de- verschieden; nähmlich bey guter Raße feinund stämmig, und b.n schlechter, grob und starr.Indessen, da diese Regel große Ausnahmen lei-