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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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det, so nimmt man auch nicht viel Rücksichtauf das feinere oder gröbere Haar, wenn andersder Schweif nur Haarreich genug ist.

Häßlich aber sind die sogenannten Ratzen»oder Rarrenschrveife, welche nur wenige, kurze,starre auch wohl gekräuselte Haare enthalten *),auch öfters oben an der Rübe ganz entblößtsind; ferner die, welche zu viel oder zu wenigHaare haben.

Rackcnschwcife entstehen entweder von Na-tur **), oder durch gewisse Krankheiten, oderandere Zufalle.

Die von Natur sind nicht füglich zu ver-bessern. Durch Krankheiten entstehen sie selten,und wenn es der Fall ist, so können sie nachder Genesung des Pferdes durch gute Behand-lung verbessert werden. Viel öfter aber entstehensie durch übele Wartung, wenn der Schweifnicht gehörig gewaschen und gereinigt wird.

In diesem Falle v-rhärtet öfters der Schmutz,welcher sich auf die Haut setzt; er bringt demPferde Jucken zuwege, und wenn es sich scheu-ert, so wetzet es nicht nur die Haare weg, son-dern es können auch Räuden und Flechten aufder Rübe entstehen, welche die Haarwurzeln zer-nichten. Auch sindell sich öfters sogenannte Raub-haare ***), welche den Natlenschweif verursa-chen, und zu scharfes Striegeln tragt ebenfallsdazu bei).

Man hält im gemeinen Leben häufig da^für, daß Pferde mit Raktenschwerfen gewöhnlicheine feste und ausdauernde Natur haben. Die

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*) Die Haare sind oft kaum fingerslang und bisweilen mitwollenamgen Haaren vermischr") Die Narur der gctiegerten Pferde ist vor allen anderndazu genetzt.

Sv nennt man die, welche am Ende gespalten sind.