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Pferd.
7. Aus der Köthe oder Fessel.
8. Aus der Krone.
9. Aus dem Hufe.
Wenn alle diese Theile unter sich, und mit
den andern Theilen des Körpers ein richtigesEbenmaß haben, und gehörig gerichtet sind, soentsteht ein schöner Schenkel, und eine regelmä-ßige Stellung.
Nach der natürlichen Beschaffenheit desKnochenbaues ist die Lage des Dickbcins, Ba-ckenbeins, oder großen Schenkclknochens, von Hin-ren nach vorn schräge herunter. Die Knie-scheibe liegt unten auf dem Backenbeine.
Die Richtung der Keule, oder des Lenden-beins, nimmt am Ende des Dickbcins den An-fang, geht von vorn nach hinten schräge herun-ter, und endigt sich in der Zusammengliederungdes Knies, der Hesse oder des Sprunggelenkes.
Das Knie von der Zusammengliederungan, nebst dem Beine, ist wieder von hinten nachvorn gerichtet, allein weniger schräge.
Die Köthe, nebst Krone und Huf, folgendem Beine in derselben Richtung, aber mehrschräge nach vorwärts, so daß die Zehe, bey ei-nem regelmäßigen Schenkel, im natürlichenStandpunkte des Pferdes, mit der Kniescheibebeynahe in einer geraden Linie zu stehen kommt.
Ist ein oder der andere Knochen von die-sen Theilen zu lang, zu kurz, zu gerade, oderzu schräge zu weit auswärts, oder zu weit ein-wärts gerichtet, so entstehen fehlerhafte Schenkel.
In Absicht des Ganges muß das Pferddie Hintern Füße mit weniger Biegung, undwelche mehr im Schenkelgelenke, oder den Häu-schen, als Sprunggelenke geschehen muß, vor-'setzen, und mit den Hintern Fußstapfen sowohl
im