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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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nen Gelenkflächen zusammen wachsen und völliganchylosireu: so hört der Schmerz bey der Bewegungauf, indessen find alSdann die Sprunggelenke allerFederkraft und Biegsamkeit beraubt und völlig steif.

Jcb muß hier noch eines sehr schädlichen Irr,thums gedenken, worin sich viele Pferdckeoner, auchselbst Pferdeärzte in Absicht der Beurtheilung überdie Existenz des Spalts befinden, und der unleug,bar in dem Mangel einer genauen und richtigenanatomischen Kenntniß des Sprunggrlenks seinenGrund hat. Man ist nähmlich häufig der Meinung,daß die Hinrerkniee im vollkommen gesunden Zuftan,de an ihrer innern Fläche ganz ohne alle Erhöhung,und gleichsam wie abgeschliffen seyn müßten. Daßaber dieser scheinbar wahre Grundsatz, der eine seh,leichte Anwendung gewähren würde, unrichtig sey,und man bey der Beurlheitung des Spalts so ver-fahren müsse, wie oben gesagt worden, lehrt einefleißige und sorgfältige Untersuchung und besonder-die Zerlegung der Sprunggelenke an Cadavern.

z. Von der vorder n Seite. Es entstehtdarin bisweilen eine Erhöhung, die man denBlurspacr nennt. Dieser Blutspatt. auch dieHincerkniedeuge« oder Pfannengalle, undVlajsersparc genannt, ist keinesweges eine Er-weiterung der sogenannten Spattadec oder eineBlucadergeschwulst, wie noch so häufig dafürge-halten wird, sondern er ist vielmehr eine wahreGalle, die in der Hinrerkniebeuge nach innenzu unter der sogenannten Sparrader ihren SiHhat. Man nimmt seine Gegenwart am deut-lichsten wahr, wenn man sich dem Pferde zurSeile, sepoch etwas nach vorn zu stellet, da erdenn als eine mehr oder weniger große, rundeErhöhung erscheinet.

Die Hinterkniebengegalle zeugt zwar alle-mahl von einem schlaffen Zustande der Gelenk-kapsel , indessen nur höchst selten entzündet sichdiese Galle und verursacht Lähmung. Sie ist

S - aber