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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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276 Pferd.

aber besonders in der Hinsicht anstößig, weil siedem Sprunggelenke ein häßliches Ansetzn gibt.

Die Raspe oder Rappe hat ihren Sihin der Kniebeuge neben dem sogenannten Bluc»sparte. Man erkennt sie an einigen in dieQnecre laufenden Strichen, die ziemlich vonHaaren entblößt und mit einer harten, scharfenBorke bedeckt sind. Die Haare stehen an derStelle, wo die Raspe ist, gewöhnlich gesträubt,und enthalten nicht selten eine Menge kleinerkleyenartigen Krusten in sich.

, Pferde mit behangcnen und fetten Beinenhaben die meiste Neigung zu diesem Uebel. Beyjungen Pferden ist es ein sehr wesentlicher Fel^ler; bey altern Pferden aber hat die Raspe,wenn sie nicht stark um sich gegriffen undschmerzhaft ist, weniger zu bedeuten.

4. Vsn der Hintern Geire des Sprung-gelenks. Die Hintere Scire muß in ihremLoertheile, nähmlich in der Hervorragung, wel«che auch Hucke (eigentlich Hacken) genanntwird, beträchtlich breit seyn, und die Haut festanliegen. Denn je dünner und spiher die Hackeist, je schwächer ist die ganze Beugeflechse, sodarüber gleitet.

Die widernatürliche Erhöhung, welche öf-ters im Obertheile in der Hervorragung entsteht,nennt man Piephacke, auch Eicrhacke. Diesesist eine Geschwulst, welche ihren Gih unter derHaut hat, und ist fast immer von kalter Art-Man kann sie ihrer Natur nach mit der Stell-beule an den Vorderschenkeln vergleichen. lHe-ineiniglich entsteht die Piephacke durch Quet-schungen oder auch durch gewaltsame Anstren-gungen und Verwahrlosungen überhaupt.

Nach