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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 28)

dieses Ahzeichen sehr klein und -esteht es nuraus wenigen weißen Haaren, so sagt man, dasPferd habe ein kleines Zeichen oder einige wei-ße Haare vor dem Kopfe.

Der Schnipp ist ein schmaler weißerStrich auf der Rase des Pferdes.

Einen weißen Fuß heißt man denjenigen,der vom Fuß bis wenigstens mitten auf dasFessel« oder aufs Knöchelgelenk weiß ist. Erstrek-ket sich aber die weiße Farbe bis ziemlich aufdie Röhre hinauf; so nennt man es ein wer«ßes Bein, und steigt sie höher, als die Mitteder Röhre, so nennt man das Bein hoch weiß.

Es ist äußerst unsicher und trüglich ausder Farbe der Haare oder wohl gar aus denAbzeichen des Pferdes auf dessen innerliche, Ei-genschaften zu schließen, indem eine mit Auf-merksamkeit gemachte Erfahrung lehrt, daß un»ter Pferden von allerley Haaren gute undschlechte sind. Kraft und Dauer ist ohne Rück«sicht auf die Farbe des Haars allein von demGebäude und der Raße abhängig, wovon dasPferd abstammt. Es ist daher bey der Wahlder Dienstpferde kein Haar aus dem Grunde,weil es bestimmt ein schwaches Pferd vermuthenlasse, .verwerflich. In gut eingerichteten Gestü-ten von edlen Pferden wird aber mit Recht au-ßer dem Schimmel alles zusammengesetzte undfahle, blasse Haar, wie nicht weniger große Ab-zeichen, ausgeschlossen.

Die Gchwcifhaare und Mähnen wach-sen bis zu einer unbestimmten Lange, und wennsie ausgezogen oder abgeschnitten werden, sowach,-.» sie bald wieder hervor. Sie werdenübrigens nicht von der Natur, gleich den Haa-re 1 -der Haut, zu einer bestimmten Zeit abge-^oe;en oder gewechselt. Ein