Pferd.
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Der paß oder Zelt besteht in einer zu-gleich geschehenden niedrigen Bewegung beyderauf einer Seite seyenden Füße, weiche mit denandern beyden wechseln.
. Dieser Gang ist oben als ein fehlerhafterund widernatürlicher angemerkt worden, und ob.gleich unter den Füllen bisweilen eins anzutref-, fen ist, welches diesen Gang von Natur an-- nimmt, so ist daraus dennoch keine Folge zuziehen, daß er deshalb natürlich genannt werdenmüsse. Eme Regel wird von dem genommen,was am meisten geschieht, und die Natur ver»sieht in ihren Werken vielfältig etwas, oder bes-ser aesagt, die Natur wird vielfältig ihr Werkvollkommen auszuführen gestört. Die Gemach-lichkerc dieses Ganges hat es inzwischen verur-sacht, daß man sich bisweilen bemüht, einem Pferdediesen fehlerhaften Gang anzugewöhnen, wozuman durch Schnüren der Füße zu gelangensucht. Zu dieser Unternehmung kann man nie-manden rathen, und es wird auch kein Kunst-verständiger darauf verfallen, ein Pferd einenfehlerhaften und falschen Gang zu lehren, denes nicht lange auszuhalten vermögend ist. Sollteaber ein großer Herr daran gefallen finden,versteht es sich von selbst, daß der Bereiter suchenmuß, es zu bewerkstelligen. Seine Bemühungenwerden aber vergebens senn, wenn er ein Pferdwählet, welches eine erhabene Action hat.muß suchen ein Pferd zu bekommen, dessen Actionniedrig und geschwind ist, und alsdann wird erohne alles Schnüren, wenn er dessen Schrittezu übereilen sucht, unvermerkt dahin kommen,daß er es in diesen Gang bringt. Durch dasbeständige Antreiben in dem ohnehin geschwinde«Schritt, wird es angemahnet, es will also gern