Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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hervorragen, und gleichsam den Weg zeigen. Dahier drey Zeitpunkte bemerkt werden, so müssennothwendig drey Zwischenzeiten statt finden, diesich aber auch nicht gleich sind.

Diese Sprünge sollen 4) wohl abgemessenseyn, welches so viel bedeutet, daß weder bui denZeitpunkten eine Veränderung vorgehen soll nochauch daß die Schritte vergrößert w.rden müssen,sondern daß die einmahl angenommene Cadencevielmehr beyzubehalten sey. 5) Sollen sie in ei-ner guten Stellung geschehen, nähmlich in einersolchen, wie sie durch die Regeln der Reitkunstvorgeschrieben wird, als mit aufgerichtetem Hal-se, herbey gebrachtem Kopfe u. s w.

6) Verlangt man, daß das Pferd wohl bey-sammen, das ist, mit vereinigten Kräften diesenGang verrichte. 7) Soll der Kopf nach derHand, auf welcher «s gebet, das ist einwärts, ge-bogen seyn. 8) Die Hanken sollen dabey gebe»S«i seyn; weil dadurch die Schnellkraft in demHin.terkheile vergrößert, und die Kräfte mehrvereiniget werden. 9) Diese Sprünge sollen aufder Erde geschehen, wodurch sie sich von denSprüngen über err Erde unterscheiden, ro) Ge-het dieser Gang gerade vor sich. Er gehört unterdie natürlichen Gänge, welche sämmtlich in An-sehung ihrer Bewegung durch die Kunst nichtverändert, sondern nur gebessert werden. Manwird es bey diesem Gange auch leicht wahrneh^.wen, daß ein Pferd, welches diesen Gang gehörrig und regelmäßig verrichten soll, entbundeneSchenkel haben müsse, und daher wird man esnatürlich finden, wenn man sagt, daß er einengehörigen, regelmäßigen Trab voraussehe Unvdaß vieler es zum Galopp zuber.ae, auch sogarder Galopp daraus entstehe.

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