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Pferd.
Das IViehern hört. man von Wallachenund Scuten viel seltner, als von Hengsten, dieauch eine weit vollere und tiefere Summe, alsjene haben. Überhaupt lassen sich fünferlei) Ar-ten des Wieherns unterscheiden, deren Abände-rungen durch die unterschiedenen Leidenschaftenbestimmt werden *). Bey dem freudigen Wie-hern ertönet die Stimme ziemlich lange; sie steigtund verliert sich in hölzern Tönen, das Pferdpflegt zugleich auszuschlagen, aber nicht heftigund mehr aus Muthwillen, als in der Absicht,Schaden zu thun. Bey dem Wiehern ausVerlangen, entweder nach einer Stute oder sonstnach etwas, schlagt ein Pferd nicht aus, dieStimme läßt sich dabey lange hören und endigtsich in tiefern Tönen. Das zornige Wiehern,wobey das Pferd gefährlich ausschlagt und umsich hauet, wird in einem hohen Ton sehr kurzabgebrochen. Das furchtsame Wiehern, wobeydas Pferd ebenfalls ausschlagt, wahret nichtlänger, als das zornige. Es geschieht mit einertiefen, rauhen Stimme, welches fast gänzlichdurch die Nase heraus zu gehen scheint. Bey-nahe gleicht es dem Brüllen eines Löwen. Dasschmerzliche Wiehern ist mehr ein Stöhnen oderSchnarchen, welches mit einer tiefen Stimme,nach den Abwechselungen des Aus- und Einath-menö, absahweise geschieht. Uebcrdieß hat mandie Pferde, welche, besonders aus Muthwillenoder Verlangen, oft wiehern, immer als die be-sten und edelmütigsten gefunden. Die Stimmeder Hengste tönt viel stärker, als der Wallachen
und
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Mnpecie? Lk < 1 - c-elic ,I>-5 -Mesttx. (Besonders voni W>eHern der Pferde) in den 6- i'Xcl>a. Nn/. <i«, sc-1788- ei Niki. lies Scienc. t. X, x. 2 i- 2 «