Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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PfN'd.

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Noch ist zu bemerken, daß ein rotziges Pferdeben so gut frißt, wrc ein gesundes.

Der wurm ist der Nahme einer Krank-heit, der von alten Zeiten her seinen Ursprunghat, und vermuthlich mit aus der Ursache, weilan verschiedenen Stellen am Pferde mancherleyT'guren von Beulen und Geschwülsten, haupt-sächlich in den Gegenden, wo Adern liegen, zumharschem kommen, und sich die Allen daher^«gebildet haben, es waren in diesen Beulenlebendige Würmer zugegen.

Diese Krankheit ist nichts besser als der

Roh.

Die Kennzeichen des Faulfiebers sind emsehr kleiner und geschwinder Puls; das Pferdläßt gleich ab vom Fressen, hingegen sauft esS"n, bezeigt dabey ein sehr niedergeschlagenesWesen; die Haare verlieren ihren Glanz, undstehen wie Bürsten in die Höhe, dabey ist dieHauc harr und sträub anzufühlen.

Wenn die Krankheit weiter kinreißt, sogehen dem Pferde an verschiedenen Orten desKörpers, hauptsächlich vorn und in den Flankendie Haare aus; im Maule ist viele Hitze undTrockenheit zugegen; die Augen sind mit einemtrüben und jauchenhaften Wasser umgeben, unddieses Wasser fließt zuletzt über die Kinn-laden herüber; es pflegt auch ebenfalls ein sol-ches klebriges Wasser aus der Nase zu fließen;die Beine sangen von unten nach oben zu anzu schwellen; und zuletzt stellt sich ein Durch-fall ein, worauf nach einigen Tagen der Toderfolgt.

Bey den, Wechsel- oder kalten Fieber trifftman bey Pferden kemen gewiff-n Zeitpunkt an;gewöhnlich pflegt sich der ParvxnsmuS einzustel-Dec. rechn. Lnc. LX. Theil. P len,