Pferd.
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geben werden, man nehme daher lieber gleicheinen erfahrnen Arzt zu Hülfe.
Von der Zucht und Wartung derPferde. -
Von den Gestüten, oder 8rutere^en *).
Bey einer nähern Betrachtung zerfallen dieGestüte in folgende Abtheilungen, als:in wilde,halbwilde,
Zahme,
Wilirair- und
Eanonestüre. . ,
Ein wüoes Gestüt nennt man emen grö-.fern oder kleinern Trupp Pferde beyderley Ge-schlechts, die, ihrer Willkähr und ihrem Instinktüberlasten, in Heerven vereinigt, Tag und Nacht,Sommer und Wmter in der Freyheit umherirren, ihre Nahrung so wie andere in der Wild-uiß von unserer Sklaverey entfernt lebendeThiere selbst suchen, sogar des Winters nurdem Grase, mir dem Moos vortieb nehmen, wel-ches stc sparsam unter dem Schnee mir denHufen hervbrscharrcn, die weder gehütet noch ge»pstegt, sondern nur in einem viele Meilen wet-ten Umkreis von ihren Besitzern eingeschränktwerden, denen man weder Untersiaiids nochSchuhhükten vor den heftigen Einwirkungender Kälte, und den brennenden Strahlen derSonne baut, die in keine Abtheilungen weder
nach
*) Man sehe Herrn von Lennecker's vereinigte Wissen,schasten der Pferdezucht, u. Manheim «nd Lerpz«s
V, 2lv fi.