Pferd.
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dringen der äußern Luft verhindert, die Wnndlippen verklebt, verheilt werden.
Verletzungen, die mit Fleischverlust, mitQuetschungen, mit fremden Körpern vergesell-schaftet sind, die weder der Arzt, noch dte Na-tur ohne Entzündung, ohne Euer heilt, heiltder Schmerz, oie Entzündung, die Eiterung.Die letzte trennt die zerquetschten Fajern, diefremden Körper von der Wunde, sie reinigetden Schaden, unter ihr erzeugt sich jungesFleisch, unter ihr keimt es auf, und schließt dirWunde zu.
Alle diese Erscheinungen bringt die Naturhervor, auch die verlczten Thiere in unserer Skla-verei) heilt sie. Wie sehr irren die Menschen,welche diese Erscheinungen den Wirkungen ih-rer Arzeneyen zuschreiben.
So vorsichtig und weislich das Pferd sei-nen Unterhalt und seine Heilmittel zu wählenVerstehet, so sorgsam wacht eS auch für die Er-haltung seiner Gesundheit und seines Lebensdes Nachts.
In diesem finstern Dunkel durchziehen dieGestüte in vereinigten Heerden die Fluren, oderruhen im gesellschaftlichen Kreise beysammen.Bey dem Angriff ihres Feindes, des Wolfs,formiren sie einen dicht gedrängten Zirkel, dieKöpfe beysammen, und mit dem Hintertheil zurVertheidigung, zum Schlagen bereit.jungen noch wehrlosen Fohlen nehmen sie iriihre Mitte, und so erwarten sie mit kühnem,wüthigen Schnauben ihren Feind.
Wie verschieden, aber wie weislich ist derInstinkt der Thiere, der sie leitet und für ihreErhaltung wacht. Der Trieb, der dem Ochst^hefiehlt, mit trotzig gehörnter Stirne seinem 8"N°