Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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sam sucht sie längs dem Ufer, des Grabensschmahlfte Breite, springt hinüber, und kehrtimmer noch besorgt mehrere Mahl zurück, bisendlich auch das junge Thier von seiner Mut«ler gelockt, seine Kräfte erprobend durch einenmurhiaen Sprung ihr folget.

Gesellig durchstreichen die Thiere nach Ab»»Heilungen ihres Alters und ihrer Ruße dieAuen. Einen andern Platz wählen sich die Al-ten, einen andern die Zungen, einen andern dieFüllen von einem Jahre, einen andern jene. dieden dritten Sommer weiden. Immer vertrag-lich, ohne neidische Scheelsucht gralen sie ruhigneben einander, oder verfolgen sich scherzenddurch die öden Fluren, springen über Hecken,schwimmen durch Flüsse, bis sie ermüdet in ei-nem vertraulichen Kreise sich lagern.

Das ganze Gestüt ist in eine oder mehrereHeerden nach der Verwandtschaft des Bluts,nach der Raste, nach der Neigung abgetheilet.Kein Beschäler darf die Stute einer andernHeerde befruchten, wenn er nicht stärker, nichtböler, nicht braver ist, als die Hengste diesesTrupps.

Keine Stute geht zur andern Heerde über,wenn ihre Neigung von den Hengsten der ihri-gen abgekühlt werden kann.

Jeder Trupp besteht aus einer größern oderkleinern Familie, die sich mit ihrer Zunahme/mit ihrer Vermehrung wieder in neue Heerdentheilt, und nach der Anzahl der Stuten von ei-nem oder mehrern Hengsten angeführt wird.

Diejenigen Hengste, die sich nach der Zeitan eine oder die andere Heerde anschließen wol-len, müssen ihre Aufnahme durch Wunden,durch Schläge, durch Bisse mit Todesgefahr von

den

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