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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Z64 Pferd.

schälzeit und einen Theil des Winters vielleichtausgenommen, sich selbst überlasten in der Fre»-heit leben, die Hengste hingegen die ganze Zeitim Stalle ernährt werden.

Gabe es mehrere unbebauete Gegenden, undwäre es nicht vorthcihafrer. diese Platze auf eineandere Art zu benutzen, so würde man diese Ge-stüte als die besten empfehlen können; alleinaus-dieser Hinsicht ist ihre Anlegung für einenbevölkerten Staat nicht anwendbar.

Auf den großen weitbcschrankten Weide-plätzen, die das Pferd im Laufen nachlässigübergraset, sucht der mühsame Ochs und dienutzbare Kuh eine längere Zeit bescheiden ihreNahrung, und da, wo man zn vielen FudernHeu und Hafer für den Unterhalt des Gestü-tes des Winters einfahrt, könnte eine reichlicheKornärnte dem Armen seinen Unterhalt zinsen.

Die übermäßige Pferdezucht, wodurch sogroße Distrikte unbebaut liegen bleiben mußten,gehört mit zu den Ursachen von FrankreichsReform seiner politischen Angelegenheiten. Nurdie Kutschpferde des Adels und der sogenanntenGroßen waren so zahlreich, daß man unter Lud-wig XVI. 28202 in Paris zählte. Dieser nutz-lose und dem Luxus gewidmete Aufwand mußtenothwendiger Weise die dringendsten Bedürfeniste des Armen, seine Nahrung vel theuren underschweren.

Lehrte uns nicht die Kameralwissenschaft,große noch unbebauete Distrikte für die Mensch*heit und die politischen Verhältnisse des Landesbesser benutzen, und zugleich die Pferdezuchtdurch LaNdgrstüte ausgebreiteter und anwendba-rer zu machen, so würde man ein halbwildesGestüte allen andern, und selbst den wilden, als