Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pftt'd.

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ches ihnen zu Lopshsrn gereicht wird, besteht inHeu, Hafer- oder Weihensiroh, weiches ihnenauf die Raufe gesteckt wird, und geschnittenemErbsen , Bohnen und Wickenfntker mit geschnik«tenem Rockenstroh vermischt. Von jenem bekommteine Stute täglich zehn bis zwölf Pfund, vondiesem aber des Morgens und Abends jedesmahlein gutes Futter. Den trächtigen Srutcn wirdaußer diesem auch noch des Mittags ein Futtergereicht, weil sie mehr Nahrung bedürfen. Wäh«rend dieser Zeit sucht man die gelten Von denträchtigen abzusondern, und man läßt jene indem Hofe von Lopshorn herumlaufen. Die ein-und zweijährigen Stutenfüllen bekommen startdes geschnittenen RauchzeugeS geschnittenen Ha-fer, nut geschnittenem Rockenstroh vermischt.Das Wasser wird ihnen zum Saufen vermit-telst einer in der Cisterne angebrachten Pumpein die Krippen gepumpt. Zur Bewegung werdendie Stuten sowvhl als die Füllen alle Tage,wenn die Luft am mäßigsten ist, in den Hofoder Gcstütskamp gelassen, woselbst sie sich einpaar Stunden aufhalten.

Das Gestätsgebaude ist von Steinen auf-geführt, hundert und achtzig Fuß lang undvierzig Fuß breit. In seiner Mitte von vornnach dem Hofe zu sowohl, als auch an bevdenEnden sind große Thüren, acht Fuß breit, an-gebracht. In der Mitte dieses Gebäudes ist einPlatz, fünfzig Fuß lang, durch zwey Scheide-mauern abgesondert, welche ebenfalls mit zwenacht Fuß breiten, Gatterthüren von Eichenholzversehen sind. Dieser in der Mitte des Gebäu-des absonderte Platz dient zum Bedecken derStuten, und wird der Springthurm genannt.Zu beyden Seilen dieses Sprwgrhurms sind

zwey