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, zwey große Stalle für die Stuten und Füllen, Iwelche mir Raufen und Krippen versehen sind.Von dem einen dieser großen Stalle hat manden dritten Theil durch ein Gatterwerk abge-sondert und dieser kleinere Platz ist für die ein-und zweysährigen Füllen, weil diese nicht alleineine andere Art Futter bekommen, wie bereitsgesagt ist, sondern man müßte auch besorgen,daß sie durch das Schlagen der Stuten beschä-digt werden mochten. In diesen Stallen gehendie Sruren unter einander frey herum; sie las-sen sich aber nicht berühren Sie thun auchNiemand etwas zu leide, außer wenn man Mie-ne macht, sie anzurühren; denn alsdenn sehensie sich mit Beißen und Schlagen zur Wehre. ^Zu ihrer Bequemlichkeit wird ihnen einesehr hohe Streue von Heide gemacht, welche derauf der herrschaftlichen Meyerey zu Lopshornwohnende Pachter im Sommer hauen und an-fahren zu lassen schuldig ist, wofür er den Mistnuhen kann. Im Winter werden diese Stalleme rein gemacht, sondern es wird, wenn eS nö-thig ist, auf den alten Mist frische Heide ge-streut. An der Seite dieser Stalle sind in einemabgesonderten Gebäude verschiedene kleine Stäl-le, worin die erst abgesetzten Füllen gefuttertwerden, deren Nahrung in gutem Heu undsehr fein geschnittenem Hafer, mit geschnittenem ,Rockenstroh vermischt, besteht. Diesen werdentäglich neue Streuen gemacht und der alteMist weggenommen. Vor dem zuvor erwähntengroßen Gebäude ist ein Hof von weitem Bezirk,und vor diesem liegt ein großes mit Schluchteingefaßtes Stück Heide von ewigen taujenvMorgen, welches der Gestülskamp genanntwird. Von seinem Endzweck wird noch in derFolge geredet werden. So-