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einleuchtend, daß erlernte Geschicklichkeiten sichunmöglich auf die Nachkommen fortpflanzenkönnen; sonst müßten die Füllen, welche von ei-nem Beschäler fielen, der alle Schulen machte,sie auch machen können, wohl aber gehen dieGeschicklichkeiten auf die Füllen über, die derBeschäler von Natur an sich hat. Die Anlagezum spanischen Schritte muß schon in' der Na-tur des Pferdes liegen, wie die zu einem erha,denen Trabe und Galop; sonst können sie demPferde nicht gelehrt werden, und diese natürlicheDisposition pflanzt sich auf die Nachkommen fort.
Da die einem Beschäler von Natur eige-nen Tugenden gewiß auf die Nachkommen fort-gepflanzt werden, und es möglich ist, ein vonNatur boshaftes und lasterhaftes Thier durchdie Abrichtung zu verbessern, und es auf Tu-genden zu führen, und sie ihm gleichsam zur an-dern Natur zu machen: so ist es wahrscheinlichauch möglich, daß dessen Nachkommen in derJugend weniger Bosheit spüren lassen, wie ehe-dem der Vater gethan. Unter diesem Gesichts-punkte müssen wir die Fortpflanzung der Tu-genden ansetzn; und so betrachtet, kann die Ab-lichtung der Beschäler nützlich werden. Es isttin großer Fehler, wenn man sich bey einem Be-schäler so wenig um dessen Inneres bekümmert.Und nur die Figur ansieht, daher man denn auch.widerspenstige, tückische, boshafte und scheu^Pferde bekommt.
Die Gesundheit eines Beschälers ist schlech-terdings erforderlich, da die Fehler der Bildungund der Säfte sich viel gewisser fortpflanzen, alsdie Gemüthsart. Wenn daher das Blut einesPferdes ungesund ist: so werden von ihm Pferde-entstehen, welche mit eben demselben Naturfeh-
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