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Pferd.
ler behaftet sind. Es ist inzwischen hier nurvon Raturfehlern die Rede, welches auch derHerr von Büffon S. 51. anmerkt, wenn ersagn „Und weil bekanntermaßen die Fehler derBildung und der Safte viel gewisser, als dieEigenschaften des Naturells fortgepflanzt wer-den: so hat man desto sorgfältiger dahin zu se-hen, alle mißgebildete *), rotzige, herzschlachtige,mondsüchtige und dergleichen Pferde gänzlichVon den Stutereyen zu entfernen.
Das Alter gehört allerdings unter die be>merkenswerthen Eigenschaften eines Beschälers.Er darf weder zu jung noch zu alt seyn. Nichtzu jung: weil seine Theile sich noch nicht ent-wickelt haben, und er daher, als unvollkommen,nichts vollkommenes zeugen kann. Nicht zu alt:weil seine Theile alsdann schon in der Abnähn^ihrer Vollkommenheiten sind.
Wenn hier die Rede von dem Alter eintsBeschäler« ist. so will das so viel sagen, daß erim Stande sey. brave und tüchtige Pferdezeugen; denn die Fähigkeit, seines Gleichen her-vorzubringen, äußert sich bey den Pferden sck°"mit dem zweyten Jahre, und bey Stuten nochfrüher, wie denn überhaupt das weibliche ^schlecht diese Fähigkeit allezeit früher wie dasmännliche bekommt. Man hat dergleichen 8^erlebt, daß ein zweyjähriges Hengstfüllen clNeinjähriges Stutfüllen mit Wirkung bedeashat, und daß das davon entstandene Füllen aus-gekommen und gesund geblieben ist; allein ssind, wie leicht zu erachten, schwache Geschöpft, ^man zu nichts gebrauchen kann. Ein allzu a^
*) Oben in der Beschreibung aller äußeren Theile ^Pferdes sind die forterbende» Mißgestaitungen anze-
' worden.