Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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4ro Pferd. I

aufzubewahren, und dadurch für das Gestüte igroße Vortheile zu erhalten. Das ist die Art, ,wie man bey Erzielung eines Haars zu Werkegehen muß. und nicht die, wie sie einige Auto-ren bemerklich machen, es aber dennoch auchselbst nicht dafür halten, daß man mit Gemahlden und Behangungen der Pferde mit Deckesund dergleichen Dingen mehr ein gewisses Haarerzwingen könne; welches durch den Eindruck/den sich die Stute oder der Beschäler von deinKunstgriffe gemacht, erhalten werden soll. Der-gleichen Vorurtheile sind auf unsere Zeiten nichtmehr paßlich. Der vor Zeiten in ChurhaM'0-verischen Diensten gestandene Oberstallmeist^von Frischapell, war so glücklich, verschiede-nes besonders seltenes Haar in dem Gestüteshaben, welches er mit aller Sorgfalt und de>"besten Erfolg beybehielt, und Züge daraus machte-Ein jeder Kenner mußte gestehen, daß das Ge-stüt, besonders wegen des außerordentlich^Haars, sehr merkwürdig war. Nicht durch aber-gläubische Künsteleyen hat er seinen Entzugerreicht, sondern kluge Vermischungen der ^ßen erzwängen es.

Die obige Regel, eben dasselbe Haar zu er-halten, ist zwar sehr zuverlässig, und man kafauch sicher seyn, ein bis in das dritteerhaltenes Haar auf immer beyzubehalten. ^ist aber auch gewiß, daß die Füllen, in A"'hung des Haars sowohl, als ihrer Gestalt,aus dem dritten Gliede zurück schlagen *);daher kommt es vielfältig, daß ein c

Ansehung des Haars auch, weder seinem

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Hatt, indem sehr oft d'ie Kinder nicht ihre» MeM»ern ihren Greßrätern sleichen-

*>etwa- ähnliche- findet häufig auch bey. den^'"^,