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würde höchstwahrscheinlich auch immer ein klei-nes Pferd bleiben. Gau.; anders ist es, wennman einen solchen kleinen Hengst mit einer gro-ßen weitlcibigen Stute begattet. Das Behält-niß der Mutter ist weit, und die Frucht hatal'o Raum, sich auszudehnen, daher ein solchesFüllen ungleich größer zur Welt kommt. Es ge-nießt völlige Nahrung, seinen ohnehin schon grö-ßer» Körper völlig auszubilden. Daher es nichtfehlen kann, daß ein solches Füllen auch größerwerden müsse. Diese Wahrnehmungen weroendurch tägliche Beyspiele bestätigt; weshalb alle-mahl zu rathen ist, deutsche Mitleidige Stutenmit ausländischen Hengsten zu begatten.
Da ein Fällen, in Ansehung der Tugenden,noch mehr der Stute als dem Beschäler nach'schlachtet: so ist auch billig darauf zu achten-Eine vorzügliche Tugend an einer Stute ist, daßsie ihre Füllen liebr, nicht kihllch ist, wenn ihtLas Füllen an das Euter kommt, sondern rsgern und willig aufnimmt.
Büffon sagt: „Zur Schönheit eines Fül-lens pflegt in unsern Himmelsstrichen die Sswle soviel nicht als der Hengst beyzutragen; viel-leicht hat «6 aber der Mutter desto mehr vonseinem Amperamente und Wüchse zu dankem !Diesen Sah haben auch andere durch die Er-fahrung bestätigt'gefunden, und am vorzüglichst^kann »ua,n sich davon überzeugen, weil sich werk'liche Untugenden der Stuten am mchrsten amdie Füllen fortpflanzen. Z. B. die Scheub' 'sie entstehe woher sie wolle, ist allen im ^ 'nergestüte befindlichen Stuten eigen, jedoch veiner im höher» Grade merklich, wie bey» andern; und so ist auch diese Untugend beyvon ihnen abstammenden Füllen wahrzunehw ^