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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 4^3

minder ein cholerisches Temperament zeigt. Die--seS spricht für den oben gegebenen Räch, deut«sche phlegmatische Stuten mit Beschälern auswarmen Landern zu begatten. Der Herr vonBüffon ist S- 55 der Meinung, daß manauch abwechseln, und ausländische Stuten mitinländischen Beschälern begatten könne, wovonma^l eben das zu hoffen habe, was man erhiel-te, wenn inländische Stuten mit ausländischenBeschälern begattet würden. Er sagt: „Ist esdenn aber nicht eben so glaublich, daß schönevorzügliche Stuten von warmen Ländern, vongemeinen, schlechten Hengsten belegt, vielleichtnoch einen weit größer» Einfluß auf die Eigen-,schaffen ihrer Füllen, als diele, haben, und folg-lich, überhaupt genommen, eine Gleichheit inAnsehung deö Einflusses bepderlep Geschlechtesauf ihre Nachkommenlchaft statt finden könnte.M,e wenigstens scheint dieß sehr natürlich, undum so viel wahrscheinlicher zu seyn, je öfterMan, besonders in Srutereyen, die Beobachtunggemacht hat, daß fast eine gleiche Anzahl vonHengst- und Muttcrfüllen gefallen." Wenn wirauf das Geschlecht und die innerlichen Eigen-schaften bey der Zeugung sehen, so kann man eSzugeben, daß man von ausländischen Stuten undinländischen Hengsten gute Füllen erhalten könne;allein wenn es uns daran gelegen ist, PferdeZu ziehen, welche groß und schön sind, so fälltdiese Vermuthung gänzlich weg. Pferde aus war-men Landern sind bekanntlich sehr klein; wennman daher eine solche Sture mit einem großenBeschäler bedeckte: so würde deshalb das Füllendoch nicht größer werden können, als das engeBehältniß der Mutter Raum hat, die Frucht zufassen; es käme also kietn auf die Welt, und

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