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en füllen; wollte man aber gar zu lange hier-mit fortfahren, so würde das Gestüt endlich ver-derben, und die Füllen gar zu fein und schwachausfallen."
Es ist wahr) daß die in reinen Gestütengezogenen Stuten, immer bessere Füllen bringen,wenn man gurr Beschäler wählt, warum sieaber feiner werden sollen, ist nicht abzusehen.Wenn das gegründet wäre, so müßte nothwen-dig folgen, daß man endlich Pferde erhielte, de-ren Beine Pfcifenstielen an Dicke ähnlich wer-den. Das Sennergestüt steht viel über rao Jahr,und man kann bereits beynahe 50 Generationenannehmen, nie aber ist eine fremde Scute hin-singeseßc worden, welches auch nicht gut möglichist; aber e6 wird keinem einfallen, zu behaup-ten, daß die Stuten zu fein waren, und sietverden eö nie weiden, wenn sie auch noch tau-send Jahre auf dibse Act fortgepflanzt werden.
Das Gehörorgan oder Geburtsglied sollöroß seyn, welches die Geburt des Füllens er-dichtest; und das Euter ist nicht minder guti !u nennen, wenn es groß ist, und einen starkenZuschuß von Milch hat, welches aber nicht eher^merklich ist, als wenn die Scute ein Füllen-at.
Bey der Wahl einer Stute muß man dar-auf achten, ob sie ein gutes und gesundes Eu»habe, ob sie gern und fleißig fresse, <uid vielI""fe, und bey diesem guten Appetite immer gutbey Leibe se». Alle diese Stücke sind einer Zucht-stuce' so nöthig, als sie im Ermangeinngsfalles^ten Füllen schädlich wären. Die hinlänglicheMenge der Milch hängt lediglich von dethinlänglichen Nahrung ab, welche die Mut-^ Eer zu sich nimmt. Frißt und sauft also die
! rechn. Lnc.hx. Theil. Ee Stute