Pferd.
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In den wilden Gestüten, in Ungarn und >andern Landern, sind sich die Pferde Winter >und Sommer gänzlich überlassen, sie suchen ihreNahrung und begatten sich, wenn es ihnen die ^Natur gebeut, und die Begattung ist wirksam. ^Dieser natürlichen Art kommt freylich die aMnächsten, deren hier eben erwähnt wurde, und ^man nennt dieselbe die Bedeckung im Freyen, ^weil man sie der aus der Hand entgcgegen stht. ^
Die Bedeckung oder das Beschälen imFreyen geschieht auf dreyerley Art. Dre erste >besteht darin, daß man eine Stute und eines !Beschäler in einen Raum einschließt; die zweyte,wenn man unter mehrere Stuten mehrere Bs'schäler mischt; und die dritte, wenn manBeschäler und Stuten beständig unter einander >in der WÜdniß herum laufen läßt. >
Die erste Art, eine Stute im Freyen b^decken zu lassen, ist nicht üblich, aber von Nuh^und Wirkung, wobey sehr viele Unbequemst^ketten, welche sich bey der zweyten und drittesArt finden, wegfallen. Sie ist sehr praktisch' >und geschieht oft wider unsern Willen,niemahls vergeblich. Häufig kommt man allReisen mit einer Stute in einen Stall, inrv^chem ein Hengst steht, welcher, durch den ^ ^
ruch und das Higern von der Rossigkeit sts" ^benachbarten Stute unterrichtet wird, sichsich ihr nähert, und sie befruchtet. Die >solchen Bedeckungen entstehenden Füllen »es'man gewöhnlich gestohln? Füllen. Die zweyArt, im Freyen zu bedecken, geschieht, lveman unter eine gewisse Anzahl Stuten, ":eentweder in Wäldern oder auf Weiden ringschlössen sind, eine gehörige Anzahl Beschalaufen läßt, welche zwey oder drey Monathe