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Pferd. 455
ten zu bedecken geben; obgleich Kunstverständigedie Anzahl zum Theil sehr verringern.
Herr Pinter macht einen Unterschied un-ter den Raßen, und sagt in seinem Pferde?schätz T. 25. — „Mit Untergebung der AnzahlStuten, ist auf des Beschälers Vermögen undBegierde zu sehen, und solche insgemein nachdenselben zu ordnen, überdem aber sollen einemspanischen Beschäler nicht über 6 oder 7 Stu-ten; einem türkischen aber nicht mehr als ic»oder 12 Stuten des Jahres zu beschälen zuge-ben werden, denn wenn sie ein mehreres be-stellen sollen, werden sie auf einmahl zu viel ge»schwächt."
Herr Winter von Adlersflügel willdem Beschäler nur 7 höchstens 8 Scucen zu-lassen.
Die Anzahl der Stuten, welche diese Auto-ten angeben, ist viel zu geringe, und es würdedw Anschaffung der Beschäler und ihre Unter-Haltung, da man auf 50 Stuten 6 BeschälerHalten müßte, sehr kostbar seyn. Ein Beschäler kanntn einem guten Gestüte, ohne daß es an ihmbemerken ist, die oben bemerkte Anzahl Slu-en bedecken, und er kann noch eine jede Stuteswey Mahl. auf erforderlichen Fall umspringen.
hat z Monate Zeit dazu, welche 90 TageAusmachen, und gesetzt, er müßte 60 Sprüngethun, so hätte er.doch zo Ruhetage. Alle Stu-ten werden dazu nicht dreymahl bedeckt, sondern!?knn man dem Prizeliusschen Vorschlage folgt,ist wahrscheinlich nur ein Sprung nöthig,und in dem Falle kann man ihm die Anzahlder Stuten vermehren. Will man die zu Zeitenvorkommende Schwache eines Beschälers dawi-der einwenden, so ist zu antworten, daß in rei-
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