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Außerdem aber wird ein Gebäude für die zurAufsicht über das Gestüt bestellten Leute, undeine Veranstaltung, diese wilden Thiere cinzu-fangen, erfordert. Da ich im obigen, wo vonden wilden Gestüten die Rede war, dieses Ge-genstandes nur im Vorbeygehen erwähnte, soMag hier folgendes darüber bemerkt werden.
Wilde Pferde und wilde Gestüte sind demWildpret in den Wildbahnen gleich zu achten.Diese wilden Thiere gehen heerdenweise wie dasWild, und ernähren sich mit ihnen auf einerleyArt. Wie daher eine Wildbahn behandelt wird,müssen auch wilde Gestüte behandelt werden.Bey strenger Kälte und tiefem Schnee könnensolche wilde Geschöpfe die erstorbenen Krauleraus der Erde nicht bekommen, die Bäume sinddes Laubes beraubt, welches ihnen ebenfalls zurNahrung gereicht, und die neuen Knospen zei-gen sich noch nicht, daher sie aus Hunger um-kommen würden, wenn man ihnen nicht mitNahrung zu Hülfe käme. Aus dem Grundehat man Wildscheunen hier und da angelegt,Um Heu hinein zu fahren, wovon sich die Pferdezu einer solchen Zeit ernähren: diese Scheunensind auf zwey Seiten mit Bretern, oder aufeine andere wohlfeile Art, zugemacht, hinten undvorn aber offen. Eben diese Scheunen kannman auch füglich gebrauchen, die Pferde einzu-fangen. Man macht nähmlich bey jedem Ein»gange zu beyden Seiten Hecken, welche sich im-mer mehr und mehr ausdehnen, so daß derenEnde sehr weit von einander entfernt sind.Diese Hecken, welches auch ein Riegelwerk seynkann, sind den Pferden nicht verdächtig, weilso entfernt sind, daß sie sie nicht übersehenkönnen.
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