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Pferd.
Will man also Pferde fangen, so sagt mansie zwischen die Hecken, verschließt die gegenüberbefindliche Ocffnnng der Scheune, und treibtsie allmahlig zwischen den immer enger zusam-men laufenden Hecken in die Scheune, undschiebt hinter ihnen einige bereit stehende Riegelvor, damit sie nicht wieder entwischen. Eü istauch gut, wenn die zuerst verschlossene Ocffnnngmit Riegeln zugemacht wird, damit sie durchdie Scheune sehen können, und sich nicht fürch-ten, in das Dunkle zn gehen. Wenn derglei-chen Scheunen geräumig sind» kann man nochandere Abtheilungen darin machen, um die ein-geschlossenen Thiere von einander abzusondern,und sie sodann vermittelst Schlingen zu fangen.
Bey einem halb wilden Gestüte, wo dieBeschäler beständig in Stallen, und die Stu-ten auch wohl den größesten Theil des Wintersdarin unterhalten werden, ist schon eine andereEinrichtung der Gebäude erforderlich. ge-hören dazu: i. Ein Stall mit abgesondertenStreuen für die Beschäler. 2. Ein, oder nachder Anzahl der Stuten mehrere große, geräumigeStälle mit Raufen und Krippen, für die Stu-ten. Z. Verschiedene kleine Stalle für die nachihrem Alter und Geschlecht abzusondernden Fül-len. 4. Ein Krankenstall. A. Die WohnuiigsUfür die dem Gestüte vorgesehen Leute. 6. E>ueingeschlossener Raum zum Beschälen. 7. I."Ermangelung eines Flusses, Brunnen oder Ei-sternen.
Man nehme an, das Gestüt sey 50 trag-bare Stuten stark,, so werden dazu zweyschäler und ein Prvbicrhengst erfordert werden,für welche nothwendig ein Stall seyn muß,
weil sie beständig im Gestüte bleiben. Es p"'
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