464 Pjerd.
sein Vorgesetzter sich da aufhast. Aus beyde»wird oer ganze Hof übersehen, daher ihm nichtsentwischen kann. 4 ist dessen Schlafkammer, 5die Stube für die Knechte, welche in den Kam-mern z und 6 ihre Betten und Kleidungen ha-ben. 7 ist die Küche, und 8 die Speisekammer.
Zu der zweyten Etage, welche über das Wohn-haus, die Gange ?, und die Stalle O, I,gebaut werden kann, können ein Saal und Zürn ^mer für die Herrschaft angelegt werden, wenn !es derselben gefallen sollte, das Gestüte zu Zei« iten zu besuchen.
Da zum Beschälen ein eingeschlossenerRaum erforderlich ist, so ist dazu der Platz ^bestimmt, in welchen die Beschäler von der ei» ^nen Seite, und die Sturen von der ander» Ikommen, ohne den Hof zu betreten.
Alle diese Gebäude, wenn sie gehörig sss-ordnet werden, schließen einen großen RaM»ein, welcher der Gestütshof genannt wird, lindzur Belustigung und Bewegung des ganzen Ge-müts dient.
Zn der Mitte dieses Hofes kann man,wenn es angeht, einen Springbrunnen I, anle-gen, welcher so weit wie möglich seyn, und niüeiner 4 Fuß hohen Mauer eingefaßt werde»muß. Rund um diesen großen Brunnen legtman steinerne Krippen b, in welche, mittelss klei-ner Röhren, das Wasser aus dem Brunnen ^lauft, und dazu dient, daß die Stuten daraussaufen. Ist aber um diesen Brunnen des 26 ""ters viel Ers, so pumpt man ihnen das 2Lassein die Krippen, damit sie nicht fallen und sichbeschädigen. Auf das Wasser ist bey der A»l^ge ejnes Gestüts vorzüglich zu sehen, und nM>muß deshalb öfters einen sonst bequemen